Was man über eine Therapiehundeausbildung wissen sollte:


Therapiehunde brauchen, wie wir alle wissen, eine spezielle Ausbildung. Das Spektrum, wo Therapiehunde eingesetzt werden, ist breit gefächert. Die Nachfrage nach Therapiehunden, also Hunden mit einer speziellen Ausbildung, ist in heutiger Zeit größer denn je. Während ich diese Zeilen schreibe, denke ich an ein Familienmitglied, die mit ihrem Hund eine Therapiehundeausbildung absolvierte. Natürlich ist nicht jeder Hund als Therapiehund geeignet. Hunde müssen spezielle Eignungstests durchlaufen. Wie ein Mensch mit Begabungen, sozusagen. Es gibt auch einige Vorschriften zu beachten. Ein Hund, der zum Therapiehund ausgebildet wird, hat einen dazugehörigen Besitzer. Dieser muss mindestens 18 Jahre alt sein und eine hohe Motivationsbereitschaft haben. 
Des Weiteren ist auch ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein von Nöten. Der Mensch und sein Hund müssen ein Team bilden. Die Bindung zwischen Hundeführer und Hund muss eng sein. Auch beim Hund gibt es für diese Ausbildung ein Mindestalter, das bei 12 Monaten liegt. Aber auch Welpen können starten, denn auch hier gilt: je früher, desto besser und mehr lernt der Hund. Der auszubildende Hund muss körperlich gesund sein, ein sanftes Wesen besitzen, mit seinen Artgenossen sehr gut auskommen und sehr gehorsam sein. Eine Haftpflichtversicherung ist selbstverständlich. Eine Ausbildungsstätte für solche Therapiehunde ausbildet ist Sattt Inh. Annika Rügen​.

Was lernt der Hund in der Therapiehundeausbildung?

Es gibt zahlreiche Einsatzgebiete für einen Therapiehund. 
Um einige zu erwähnen: für Altersheime sowie in der Behindertenbetreuung kann man seinen Hund zum Besuchshund ausbilden lassen. Speziell trainierte Hunde kommen bei der Kinder- und Jugendarbeit zum Einsatz. Im Bereich der Ergotherapie gibt es Assistenzhunde. Im Hospizbereich gibt es ebenso speziell dafür ausgebildete Hunde. Es wird natürlich sehr großer Wert auf die Praxis gelegt. Denn das schult den Hund auf seine ihn bevorstehenden Arbeiten. Die Arbeit in der Therapie ist für einen Hund nicht einfach, sondern anstrengend. Seine Wesenszüge und sein Charakter werden in der Ausbildungspraxis geschult. Der Hund hat mit alten oder behinderten Menschen zu tun, ist ihnen Hilfe und auch seelische Stütze. Sollte sich in den Modulen aber herauskristallisieren, dass Ihr Hund für die Therapiearbeit nicht in Frage kommt, wird seine Ausbildung abgebrochen. Die Kurse sind, wenn man so will, auch eine Charakterschulung für den Hund. In der Form, dass er keine Scheu im Umgang mit Menschen hat, die vielleicht gewisse Handicaps aufweisen. Der Ausbildungskurs erschöpft Ihren Hund, ihm wird großer Gehorsam und viel Training abverlangt. Darum sollten Sie auch ausgehende Spaziergänge außerhalb des Trainings einplanen. Ein Hund muss auch Spaß an der Ausbildung und an der Arbeit haben. 

Diese Ausbildung erfordert die Mitwirkung von Mensch und Tier als Team und fordert beide. Am Ende der Ausbildung und des Trainings gibt es eine theoretische sowie eine praktische Prüfung. Der Hundebesitzer muss im Normalfall auch eine schriftliche Arbeit abschließen. Das größte Augenmerk wird natürlich auf die Praxis gelegt. Die ausgebildeten Therapiehunde werden auch nach erfolgreichem Abschluss entsprechend zertifiziert. Im Anschluss können diese besonders ausgebildeten Hunde dann in Institutionen, Heimen etc., mit Bedarf an Therapiehunden, eingesetzt werden. In der Regel werden bei diesen Ausbildungen im Anschluss immer wieder auch Fortbildungskurse genutzt. Pro Kurs gibt es meist verschiedene Module. 

Um die Eignung des Hundes zu prüfen, gibt es Aufnahmetests. 

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Bildung und Entwicklung: Wichtiger Rohstoff des 21. Jahrhunderts

Die Welt dreht sich immer schneller. Zumindest könnte man sich das so denken, je weiter der Fortschritt um sich greift. Um in dieser Welt zurechtzukommen, müssen sich daher auch die Menschen weiterentwickeln. Hier kommt die Bildung ins Spiel, die längst aus mehr besteht als nur der Formung unserer Jugend. Zusammen mit den Bereichen Forschung und Entwicklung entstand aus dem ehemals rein staatlichen Bildungswesen ein immens wichtiger Wirtschaftszweig. Diese aufregende Entwicklung verfolge ich in meinem Blog, in dem Sie meine persönlichen Erfahrungen dazu nachlesen können. Verfolgen Sie mit mir den Aufstieg des klassischen Bildungswesens zum wirtschaftlichen Rohstoff, der unsere Welt immer intensiver beeinflusst!

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