Physiotherapieschule

Viele Berufstätige üben ihre Arbeit größtenteils im Sitzen aus, sei es als Beamter, als Banker oder als Arbeiter in einem Büro. Laut einer Studie der in Louisiana liegt bei Personen, die täglich sechs oder mehr Stunden auf einem Stuhl verbringen, die Sterberate um 20 Prozent höher, wenn sie nicht einen Ausgleich finden. Dieser Ausgleich kann in Form eines Sportes stattfinden, doch auch immer mehr Leute gehen regelmäßig zur Physiotherapie. Ausgebildete Therapeuten können den Patienten Spannungen im Rücken lösen und ihnen Schmerzen nehmen. Der folgende Artikel handelt von der Ausbildung zum Physiotherapeuten und dreht sich um den Begriff "Physiotherapieschule". 


Allgemeine Informationen:

Unter Physiotherapie ist eine spezielle Anwendung und ein spezielles Training von außen zu verstehen, mit dem Ziel, eingeschränkte Bewegungen, Fehlstellungen des Körpers und Sportverletzungen zu heilen. In Deutschland wird die Therapie seit dem Jahr 1994 neben der Krankengymnastik als eigene Methode vollständig anerkannt. Es gibt viel verschiedene Techniken zur Behandlung, beispielsweise die Manuelle Therapie und die Heilgymnastik. Doch diese alternativen Vorgehensweisen werden in einer Physiotherapieschule nicht vermittelt, sondern müssen sich in Fortbildungen selbst angeeignet werden. 


Die Ausbildung:

Grundsätzlich kann jeder die Ausbildung zum Physiotherapeuten oder zur Physiotherapeutin beginnen, der die Voraussetzungen der verschiedenen Schule mitbringt. Meist wird als Abschluss die Mittlere Reife erwartet, mit abgeschlossener Berufsausbildung ist auch ein Einstieg mit Hauptschulabschluss möglich. Die Ausbildung findet an Berufsfachschulen statt und dauert in der Regel drei Jahre. In jedem Jahr gibt es eine bestimmte Anzahl an Praxisphasen in denen sich der Auszubildende entweder in einem Krankenhaus oder in einer anderen privaten Einrichtung befindet. Dort lernt er die praxisnahe Arbeit direkt am Patienten, und muss dort auch einen Teil der praktischen Prüfungen ablegen. Zudem bieten einige der Schulen ein vierjähriges Studium für Abiturienten an. Da es sich bei dem Beruf um eine schulische Ausbildung handelt, bekommt der Azubi während dieser Zeit kein Geld, doch unter bestimmten Voraussetzungen ist es möglich, BAföG zu beantragen.


Die Ausbildungsinhalte:

Die Ausbildungsinhalte in einer Physiotherapieschule, wie zum Beispiel der Lehrakademie für Physiotherapie PT GmbH, sind sehr vielfältig, in erster Linie geht es um den Erwerb aller notwendigen Fähigkeiten, die der zukünftige praktizierende Physiotherapeut einmal braucht, um seine Kunden und Patienten angemessen behandeln zu können. Die Fächer in der Schule sind deshalb genau auf das ausgelegt, zum Beispiel gehören Anatomie, Physiologie, Hygiene und Krankheitslehre zu den theoretischen Fächern. Hier wird die Grundlage an Wissen geschaffen, damit die Schüler überhaupt wissen, warum sie später was genau auf welche Art und Weise behandeln müssen. Doch auch praktische Fächer haben Einzug in den Schulalltag gefunden, beispielsweise die Fächer Massagetherapie und Krankengymnastische Behandlungstechniken. In diesen Fächern üben die Lehrlinge untereinander die Techniken und sammeln somit erste Erfahrungen am eigenen Körper. Zuletzt werden dennoch auch gewöhnliche Unterrichtsfächer angeboten, Wirtschaft und Englisch sind schließlich im späteren Berufsleben ebenso von wichtiger Bedeutung.


Die Zukunftschancen:

Die Möglichkeiten sich nach der Ausbildung zu verwirklichen sind sehr groß. Das naheliegendste ist die Arbeit als angestellter Physiotherapeut in einer solchen Einrichtung, doch auch die eigene Behandlungspraxis ist ein denkbares Szenario. Hier steht natürlich das Geld im Vordergrund, kann man doch mit einer eigenen Praxis und Angestellten einiges an Geld verdienen. Doch auch in Krankenhäusern werden Ausgebildete gerne genommen, mit den entsprechenden Weiterbildungen winken Posten mit größerer Verantwortung und einem eigenen Team. Der Physiotherapeut ist durch und durch ein spannender Beruf mit einer fordernden und durchdachten Ausbildung. 

 

über mich

Bildung und Entwicklung: Wichtiger Rohstoff des 21. Jahrhunderts

Die Welt dreht sich immer schneller. Zumindest könnte man sich das so denken, je weiter der Fortschritt um sich greift. Um in dieser Welt zurechtzukommen, müssen sich daher auch die Menschen weiterentwickeln. Hier kommt die Bildung ins Spiel, die längst aus mehr besteht als nur der Formung unserer Jugend. Zusammen mit den Bereichen Forschung und Entwicklung entstand aus dem ehemals rein staatlichen Bildungswesen ein immens wichtiger Wirtschaftszweig. Diese aufregende Entwicklung verfolge ich in meinem Blog, in dem Sie meine persönlichen Erfahrungen dazu nachlesen können. Verfolgen Sie mit mir den Aufstieg des klassischen Bildungswesens zum wirtschaftlichen Rohstoff, der unsere Welt immer intensiver beeinflusst!

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